Schlagwort-Archive: lebenswertes Kassel

Das Haus von morgen

Bauen mit Steinen oder Beton verschlingt Ressourcen, belastet die Umwelt und unsere Gesundheit. Doch es gibt Alternativen: Häuser aus Holz, Lehm oder sogar aus Müll. Kurzer Film aus der Sendereihe plan b (ZDF) und anschließend Gedankenaustausch. 

Die Veranstaltung ist kostenfrei, Spenden werden gerne genommen.
Kontakt: Uwe Krahl 0561 – 60 27 28 0

Transition-Town – Stadt im Wandel …. von einer extrem Ressourcen verbrauchenden Wachstumsgesellschaft hin zu einer zukunftsfähigen und am Menschen orientierten Lebensweise.Wir sind eine kleine Gruppe in Kirchditmold, die versucht diesen Prozess im eigenen Quartier aktiv mitzugestalten. Mit den Themenabenden wollen wir Impulse geben und verschiedene Facetten des Wandels beleuchten.

Wohncafé

Am Sonntag von 16 – 18 Uhr in der Wandelbar (Schönfelder Str. 41a, über den Hof im Hinterhaus):

herzliche Einladung zum Wohncafé (Kaffee, Tee, Kuchen, Austausch über Wohnprojekte)

Das nächste Wohncafe ist am 3.2., 16 Uhr

Solidarity City – Treffen

Es wird wieder ein Plattformtreffen von und für Solidarity City geben für alle, die sich im Sinne  einer solidarischen Stadt zusammenzutun wollen.  Es wäre schön, wenn auch Leute aus politisch aktiven Gruppen Teil von Solidarity City werden würden. Die Plattformtreffen sind gute Gelegenheiten, Ideen auszutauschen, sich für die Arbeit an bestimmten Themen oder für Aktionen gezielt Mitstreiter*innen zu suchen und/ oder einfach neue Menschen kennenzulernen, die von denselben politischen Themen umgetrieben werden.

Das Treffen wird am 25.01.2019 ab 17:00 Uhr diesmal im Offenen Kanal Kassel (HBF) stattfinden. Es werden Aktivitäten vorgestellt, die seit dem letzten Mal stattgefunden haben und Ideen für neue Aktionen und Projekte vorgestellt, für die man sich zusammentun kann.  Sagt auch gerne noch Menschen Bescheid und ladet sie zu dem Treffen ein!
Liebe Grüße,
Die Netzwerk-Gruppe

WS: Commonistische Inklusionsgesellschaft

Commonistische Inklusionsgesellschaft – Begründete Möglichkeit solidarischer Vergesellschaftung und der Weg dorthin
Der Workshop ist in zwei Teile geteilt: ein erster zum Thema Utopie (Wo wollen wir hin?) und zweiter zu Transformation (Wie kommen wir dahin?).

Die Rechtfertigung der heutigen Gesellschaft ist gleichzeitig dünn und hart: „Der Kapitalismus ist die am wenigsten schlechte Gesellschaft zu der Menschen fähig sind“. Emanzipatorische Ansätze verhalten sich hierzu radikal-kritisch, indem sie auf die Verwirklichung einer befreiten, solidarischen Gesellschaft zielen. Doch sind wir Menschen überhaupt zu solch einer freien-solidarischen Gesellschaft fähig? Liegt diese im menschlichen Möglichkeitsraum? Und wie müsste diese grundlegend funktionieren, damit sie menschlich möglich ist? Eine Antwort wird ungern versucht, da das Bilderverbot das ‚Auspinseln‘ von Utopien verbietet. Doch schon für Adorno war das Bilderverbot kein Grund nicht über Utopie nachzudenken. In dem Input zum ersten Workshopteil soll zuerst die Frage im Mittelpunkt stehen: Wie können wir über Utopie sprechen ohne bloß Wunschphantasien zu beschreiben? Nachdem hierauf die Antwort einer „kategorialen Utopie“ versucht wurde, werden die Grundlinien des Commonismus dargelegt. Dies ist eine Utopie jenseits von Staat, Markt, Herrschaft und Lohnarbeit, in welcher die Bedürfnisbefriedigung der Einen nicht auf Kosten der Anderen geht. Eine Gesellschaft, in welcher es für mich subjektiv funktional ist, die Bedürfnisse anderer in meiner Bedürfnisbefriedigung einzubeziehen. Eine Inklusionsgesellschaft, in welcher „die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist“ (Marx/Engels).

Nach einer Diskussion werden wir uns der Transformationsfrage zuwenden. In einem Input wird die Keimformtheorie vorgestellt, welche den Konstruktionsprozess neuer gesellschaftlicher Beziehungen in das Zentrum der Transformation rückt. In Auseinandersetzung mit Konzepten von Reform und Revolution wird versucht deren Vorteile und Einschränkungen zu finden und diese dann mit der Frage nach dem Aufbau einer solidarischen Gesellschaft zu verbinden. Dann wird es Raum für Diskussion geben bspw auch die Frage welche Bedeutung politische Kommunen in diesem Konstruktionsprozess haben könnten.

Der Workshop/Vortrag findet am 23.1.19 von 17-20 Uhr in der Villa Locomuna (Kölnischestr.183) statt.

Lebenswertes Kassel

Veranstaltungsreihe – „Lebenswertes Kassel“

Städte sind Orte, in denen eine große Anzahl von Menschen auf begrenztem Raum zusammen leben, wohnen,
arbeiten, lernen und sich amüsieren.
Dieses Leben wird durch das komplexe Zusammenwirken
unterschiedlicher räumlich-materieller, sozialer, kultureller, politischer, ökonomischer und auch ökologischer Faktoren bestimmt.

In dieser Veranstaltungsreihe wollen sich die Verbände des Umwelthauses Kassel mit einigen der vorwiegend ökologischen Aspekte des Lebens in der Stadt beschäftigen.

Mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Filmvorführungen und Mitmachmöglichkeiten, soll der Frage nachgegangen werden, wie lebenswert Kassel ist und was wir an unserer Lebensweise ändern können, damit „unser Kassel“ noch lebenswerter wird.

Unsere Veranstaltungsreihe startet am 10. Oktober 2017 und findet im Umwelthaus Kassel, in der Wilhelmsstraße 2, statt.

Lebenswertes Kassel